Abtei Oberschoenenfeld
Nicht im Begreifen liegt die Frucht, sondern im Ergriffensein.
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"Die allergrößte Sorge und Aufmerksamkeit lasse man bei der Aufnahme von Armen und Pilgern walten; denn mehr als in anderen nimmt man in ihnen Christus auf."
Aus der Benediktusregel, RB 53,15
Anlage Brasilien
Mosteiro Nossa Senhora de Fatima

Papst Pius XII. äußerte den Wunsch, dass auch die beschaulichen Orden sich in den Missionsländern ausbreiten sollten. Diesem Ruf verschloss sich der Zisterzienserorden nicht. Bereits in der Zeit zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg waren Männer- und Frauenklöster des Ordens in der Mission entstanden, nach einem neuen Ruf durch den Generalabt des Ordens Matthäus Quatember erfolgte am 21. September 1951 die Aussendung der ersten fünf Missionarinnen aus Oberschönenfeld. Die Gründung in Riberao entwickelte sich äußerst positiv, und es konnten schon bald die ersten brasilianischen Schwestern eingekleidet werden. 1954 wurden zwei weitere Schwestern in die Mission entsandt. Wegen der felsigen Lage und des Trinkwassermangels war die Neugründung auf Dauer jedoch ungeeignet. Nach Verstärkung durch weitere zwei Schwestern im Jahr 1957 sollte der Konvent nach Cabonja umziehen; dies wurde durch die Stifterin allerdings zerschlagen.

1963 konnten die Schwestern in Itararé im Staat Sao Paulo ein neues Kloster gründen, das den Namen "Mosteiro Nossa Senhora de Fatima" erhielt und unter dem Schutz "Unserer lieben Frau von Fatima" stehen sollte. Bereits 1965 wurde das Kloster selbständig, und 1968 wurde es zur Abtei erhoben. 1973 konnte durch fünf Schwestern eine Neugründung gewagt werden: das Kloster Santa Cruz de Monte Castelo im Staat Paranà, weitere fünf Schwestern gründeten 1976 im Staat Mato Grosso das Kloster Campo Grande, das 1989 zur Abtei erhoben wurde.

Die Schwestern in Brasilien geben Katechismusunterricht, betreuen Kinder in einer Kindertagesstätte, helfen den Armen und Notleidenden. Nicht zuletzt wollen sie durch Ihr "Beten und Arbeiten" Hoffnungsträger in diesem Missionsland sein. Oberschönenfeld pflegt engen Kontakt zu den brasilianischen Klöstern und unterstützt diese auch in ihrer Selbständigkeit weiterhin ideell und materiell.


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