Abtei Oberschoenenfeld
Nicht im Begreifen liegt die Frucht, sondern im Ergriffensein.
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Geschichte Kirche

"Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden."
Aus der Benediktusregel, RB Pr. 20

Blick zum Altar
Blick zum Altar

Wenn wir uns Oberschönenfeld nähern, grüßt uns die Zwiebelkuppel der Oberschönenfelder Barockkirche und leitet uns den Weg zur Abtei, die nach alter Zisterziensertradition im Tal liegt. Die erste Kirche wurde bereits 1262 eingeweiht; sie wurde immer wieder den Zeitverhältnissen angepasst, umgebaut und erweitert. Nachdem unter der Äbtissin Hildegardis Meitzner in den Jahren 1718 - 1721 das Kloster durch den Baumeister Franz Beer gebaut worden war, folgte nun der Abbruch der Kirche und deren Neubau im Barockstil. Im Wesentlichen wurde die Kirche erst 30 bis 40 Jahre später im Augsburger Rokokostil innen ausgestattet durch die Künstler aus dem Werkkreis der Feichtmayr und Verhelst. Den Kreuzweg schuf Gottfried Bernhard Göz; die Gemälde über dem Presbyterium und der sogenannten Laienkirche Josef Mages, jene über dem Nonnenchor Josef Johann Anton Huber. Wenn auch nicht im zisterziensischen Baustil erbaut, strahlt die Kirche trotz ihres heiteren Stucks und der prächtigen Fresken doch auch Einfachheit aus.

Als Abgrenzung des Nonnenchors gegen die Laienkirche ist eine lettnerartige Mauer eingezogen. Das Chorgestühl aus dem Jahr 1612 wurde von der Vorgängerkirche übernommen.

Das Grundthema unserer Kirche ist die Verherrlichung Gottes in seiner Menschwerdung. Viele Gemälde und Skulpturen, die Maria und den hl. Bernhard darstellen, geben Zeugnis von der zisterziensischen Spiritualität.

Dieses Kleinod will zum staunenden Betrachten und Beten einladen.

Nach vorheriger Terminabsprache sind Kirchenführungen möglich.


Seitenaltar re.   mehr

Seitenaltar li. mehr

Nonnenchor   mehr

Verkündigung   mehr

Jesu i.Tempel mehr

Kalvarienberg  mehr

 

Wappen