Abtei Oberschoenenfeld
Nicht im Begreifen liegt die Frucht, sondern im Ergriffensein.
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Augsburger Allgemeine - Augsburger Land und Leute, 11.02.2017
Freundeskreis uebergibt 35.000 Euro an die Abtei

Oberschoenenfeld
Einen Scheck mit der Rekordsumme von 35.000 Euro konnte der Freundeskreis Oberschoenenfeld auf seiner Jahreshauptversammlung an die Zisterzienserinnenabei im Landkreis Augsburg uebergeben. Zusammengekommen ist die Summe unter anderem beim Klosterfest und beim Weihnachtsmarkt. Mit dem Geld werden wichtige Arbeiten finanziert, wie der ehrenamtliche Berater des Klosters, Willi Warisch, berichtete. Nachdem das Dach der Hubertuskapelle erneuert wurde und die Mehlsilos der Klosterbaeckerei neue Bodenwannen erhalten haben, stehen neben einer neuen Schliessanlage die ueber 346 Fenster des Konventgebauedes mit einem neuen Anstrich auf dem Programm. (AL)

Augsburger Allgemeine, 10.02.2017
Rekordspende fuer das Kloster
Spende - Der Freundeskreis uebergibt 35.000 Euro an die Abtei Oberschoenenfeld.Davon werden unter anderem 346 Fenster gestrichen.

Oberschoenenfeld
Einen Scheck mit der Rekordsumme von 35.000 Euro konnte der Freundeskreis Oberschoenenfeld jetzt an die Zisterzienserinnenabtei im Landkreis Augsburg uebergeben. Zusammengekommen ist die Summe unter anderem beim Klosterfest im vergangenen Sommer und beim Weihnachtsmarkt im Dezember. Den Freundeskreis Oberschoenenfeld gibt es seit 1976. Damals fanden sich erstmals Menschen mit dem Ziel zusammen, die geistliche und kulturelle Bedeutung der Abtei Oberschoenenfeld und die Bewahrung des Erbes zu unterstuetzen. Dabei geht es freilich vor allem auch um materielle Unterstuetzung. Besispielsweise hat der Freundeskreis bei der Beschaffung einer neuen Orgel oder der Neugestaltung der Hauskapelle helfen koennen. Doch auch die ideele Unterstuetzung ist fuer die nur noch knapp 20 Klosterschwestern hilfreich.
Darueber hinaus veranstalter der Verein Konzerte und Vortraege und praegt somit auch das kulturelle Leben des Landkreises Augsburg. Alle zwei Jahre findet jeweils im Juni das viel besuchte Klosterfest statt. Genau von diesen Veranstalungen sprach der Vorsitzende des Freundeskreises, Ferdinand Reithmeyr auch, als es in seinem Rueckblick um die Spende ans Kloster ging. So war es dem Freundeskreis moeglich, dem Kloster eine Rekordspende von 35.000 Euro zu ueberreichen. Mit diesem Geld werden wichtige Arbeiten finanziert, wie der ehrenamtliche Berater des Klosters, Willi Warisch, berichtete. Nachdem im vergangenen Jahr das Dach der Hubertuskapelle erneuert wurde und die Mehlsilos der Klosterbaeckerei neue Bodenwannen erhalten haben, stehen in diesem Jahr unter anderdem neben einer neuen Schliessanlage die ueber 346 Fenster des Konventgebauedes mit einem neuen Anstrich auf dem Programm. Aebtissin Gertrud Pesch dankte dem Freundeskreis fuer die grossherzige Spende und seinen unermuedlichen Einsatz fuer das Kloster: Ihre Unterstuetzung ist fuer uns Wertschaetzung und Freundschaft zugleich.
Auch im Jahr 2017 gibt es wieder ein umfangreiches Programm des Freundeskreises. (AL/jah)

Augsburger Allgemeine, 04.01.2017
Konzert - Musikalische Meditation
Brigitte und Anna-Maria Thoma haben mit ihrer feinfuehligen Interpretation besonderer Weihnachtslieder das Publikum bewegt

Von Manfred Miller - Angespannte Stille herrschte in der Abteikirche zu Oberschoenenfeld, in der die beiden Sopranistinnen Brigitte Thoma und ihre Tochter Anna-Maria Weihnachtslieder aus verschiedenen Laendern und Zeitepochen vortrugen. In der ersten von vier Meditationen waren Lieder aus dem Baskenland und Tirol sowie von den Komponisten Max Reger und Vivaldi zu hoeren. Im Maria Wiegenlied von Max Reger ueberzeugte Anna-Maria Thoma mit einer glockenreinen, voll toenenden Stimme, die den Kirchenraum zum Schwingen brachte. Im Ave Maria von Cherubini gelang es Brigitte Thoma, die darin enthaltene Gefuehlstiefe stimmlich geschmeidig und mit spuerbarem meditativem Unterton auszudruecken. Am Ende jeder der vier Meditationen trugen sie mit sicherer Intonation ausgewaehlte Texte vor, die sich einerseits mit der Frage: Wann faengt Weihnachten an? auseinandersetzten oder zum Denken darueber anregten, was geschieht, wenn Gott zur Welt kommt. Sehr einfuehlsam begleitete Anne Liebe die beiden Kuenstlerinnen am Piano. Lieder aus dem 18. und 19. Jahrhundert oder das Christrosenlied von Robert Stolz waren im zweiten Teil zu hoeren. Besonders eindrucksvoll gelang den beiden Sopranistinnen Susani, das in einem wunderbaren Satz von Hermann Schroeder bearbeitet wurde. Beide Stimmen vereinten sich hier in einem jubelnden Halleluja. Bewegt war das Publikum auch bei dem bekannten Tiroler Weihnachtslied Es wir scho glei dumpa. Die dem Lied innewohnende Natuerlichkeit und Andacht wurde stimmlich ueberzeugend umgesetzt. Ihren leuchtenden, lupenreinen Sopran konnten Brigitte und Anna-Maria Thoma auch in den besonders hohen Tonlagen beim letzten Lied Cantique de Noel unter Beweis stellen. Mit Applaus im Stehen bedankte sich das Publikum fuer diese eindrucksvolle und bewegende Stunde musikalischer Meditation.

Letzte Änderung: 15.07.2016

 

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